5 Dinge, die du vorm Shooting wissen musst

Business- und Privataufnahmen von Therapeutin Mareike mit ihrem Australian Shepherd Mio.
Du hast dir das Shooting gewünscht, den Termin gebucht und dich gefreut wie ein Schnitzel. Und dann? Dein Hund dreht beim Anblick der Kamera komplett durch, du selbst siehst aus wie nach einer Wurzelbehandlung – und die Bilder werden... nett.

Nett ist nicht das Ziel. Hier sind die fünf häufigsten Fehler, die ich als Hundefotografin immer wieder sehe. Und wie du sie locker vermeidest.

1. Du kommst mit einem überdrehten Hund zum Shooting

Der häufigste Fehler überhaupt. Aus Aufregung oder schlechtem Gewissen wird der Hund vorher stundenlang im Park ausgetobt – und kommt dann entweder komplett platt oder noch hyperaktiver zum Termin.

Was wirklich hilft: Eine entspannte Runde Gassi, Nasenarbeit oder kurze Suchspiele etwa eine Stunde vorher. Müde Nase, ruhiger Hund.

Wenn dein Hund grundsätzlich ängstlich oder reaktiv ist, habe ich dem ein eigenes Thema gewidmet.

2. Du hast seine Lieblingssnacks zuhause vergessen

Klingt banal. Ist aber ernst gemeint. Ich arbeite mit dem, was deinen Hund wirklich motiviert – und das ist bei jedem anders. Trockenes Leckerli aus dem Supermarkt? Begeistert einen Labrador, lässt einen Malinois kalt.

Was wirklich hilft: Pack die Snacks ein, die er für sein Leben gerne frisst. Heiße Wurst, Käsewürfel, getrockneter Lachs – whatever works. Kein Schnacksing-Moment.

3. Du trägst das hellste Weiß, das du besitzt

Weiße Kleidung frisst Licht und lenkt den Blick komplett vom Hund ab. Außerdem: Jeder Hundeabdruck, jede Pfote, jeder Schmutzfleck ist sofort sichtbar – und glaubt mir, die kommen.

Was wirklich hilft: Erdige Töne, sattes Grün, tiefes Blau. Farben, die dich zeigen, ohne die Gesamtkomposition zu dominieren. Und bitte: Bequeme Schuhe. Wir laufen.

4. Du versuchst, deinen Hund während des Shootings zu „erziehen“

Ich verstehe den Impuls. Der Hund soll schließlich gut dastehen. Aber das Shooting ist kein Gehorsamkeitstraining. Je mehr du korrigierst, zischst und nervös wirst, desto mehr überträgt sich das – und desto steifer werden die Bilder.

Was wirklich hilft: Vertrau mir und dem Prozess. Meine Aufgabe ist es, die echten Momente einzufangen – nicht die gestellten. Dein Hund darf er selbst sein. Genau das macht die Bilder unvergesslich.

5. Du unterschätzt, wie emotional das wird

Klingt kitschig? Ist es nicht. Fast bei jedem Shooting gibt es diesen einen Moment – wenn Hund und Mensch einfach sie selbst sind und vergessen, dass eine Kamera dabei ist. Und genau dann entstehen die Bilder, für die man weint.

Viele Kundinnen sagen mir hinterher: „Ich hab nicht erwartet, dass mich das so trifft.“

Was wirklich hilft: Komm offen. Ohne Erwartungsdruck. Die besten Bilder passieren, wenn du aufgehört hast, perfekt sein zu wollen.

Kurz gesagt: Ein gutes Hunde­shooting ist kein Glück. Es ist Vorbereitung, Vertrauen – und die richtige Fotografin. 😉

Wenn du bereit bist für Bilder, die wirklich zeigen, wer ihr seid: Dann lass uns reden.

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